Kosten

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Es ist für den Unternehmer und Privatpersonen wichtig vor Übertragung eines Mandates die Kosten der anwaltlichen Dienstleistung zu kennen.

 

I.

Für eine außergerichtliche Beratung sind seit dem 1. Juli 2006 keine gesetzlichen Gebühren mehr geregelt. Der Rechtsanwalt soll stattdessen nach § 34 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken. In Erfüllung dieser gesetzlichen Vorgabe besprechen wir vorher die Kosten für unsere anwaltliche Tätigkeit.

 

1. Pauschalhonorar

 

Sofern der Zeitaufwand für die anwaltliche Dienstleistung definiert werden kann, kann ein Festpreis vereinbart werden. Der Vorteil besteht für Sie in der Kostensicherheit.

 

2. Stundenhonorar

 

Es kann kaufmännisch sinnvoll sein nach festen Stundensätzen abzurechnen. Da die vereinbarte Vergütung jedoch in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung, Verantwortung und dem Haftungsrisiko des Anwaltes stehen muss, ist dies gegebenenfalls durch Abschluss einer Excedentenversicherung zu berücksichtigen.

 

II.

Für den Bereich der außergerichtlichen Vertretung kann das Honorar nach dem RVG berechnet oder ein Pauschal- bzw. Stundenhonorar vereinbart werden. Das Honorar sollte aber dem Wert entsprechen, den die Beratung für den Mandanten hat. Die Komplexität des Falles und die Verantwortung des Anwaltes werden berücksichtigt.

 

1. RVG-Honorar

 

Das anwaltliche Honorar ist abhängig vom Gegenstandswert, unabhängig vom Zeitaufwand. Der Vorteil besteht in der Transparenz, da es gesetzliche Vorgaben für die Preisfindung gibt. Der Nachteil sind hohe Kosten bei hohen Gegenstandswerten.

 

Prozesskostenrechner: (http://rvg.pentos.ag/)

 

2. Stundenhonorar

 

Bei hohen Streitwerten kann es kaufmännisch sinnvoll sein nach festen Stundensätzen abzurechnen. Da die vereinbarte Vergütung jedoch in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko des Anwalts stehen muss (§ 4 Abs. 2 RVG), sind diese Umstände im Stundensatz oder durch Abschluss einer Excedentenversicherung zu berücksichtigen.

 

3. Pauschalhonorar

 

Sofern die anwaltliche Dienstleistung vom Zeitaufwand definiert werden kann, oder standardisierbar ist, wie die Erstellung von Verträgen oder allgemeinen Geschäftsbedingungen, kann ein Festpreis vereinbart werden. Der Vorteil besteht in der Kostensicherheit.

 

4. Erfolgshonorar

 

Ein Erfolgshonorar oder die Beteiligung am Erfolg der anwaltlichen Bemühungen sind nach dem deutschen Recht ausdrücklich verboten (§ 49 b Abs. 2 BRAO) und wird daher von uns nicht vereinbart.


III.

In gerichtlichen Angelegenheiten darf das Honorar die Gebühren nach dem RVG nicht unterschreiten.

 

Im Sinne einer langfristigen Mandantenbindung besprechen und vereinbaren wir mit Ihnen gerne im Vorfeld die Kosten unserer anwaltlichen Tätigkeit.

 

Kosten (PDF-Dokument zum Download)